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Barbara Knieling
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Tipps für Vorlesepaten

  • Wer vorlesen möchte, muss sich auf sein Publikum vorbereiten.

  • Lieber eine kurze Geschichte, die ankommt, als eine längere Geschichte, die langweilt.
    • Das Thema der Geschichte soll Kinder ansprechen.
    • Die Geschichte soll dem sprachlichen Entwicklungsstand der Kinder entsprechen
  • Vorlesen ist nicht einfach lautes Lesen.
    • Vieles, was beim stillen Lesen gefällt und anspricht, erweist sich beim lauten Lesen als sperrig und umständlich, manches klingt in den eigenen Ohren „nicht schön“. Warum sollte man seinem Publikum zumuten, was einem selbst missfällt?
  • Je besser man „seine“ Geschichte im Kopf hat, desto leichter kann sie von Anfang an vermittelt werden.
  •  Zuhören unterliegt anderen Bedingungen als Lesen.
    • Beim Lesen ist man selber aktiv: Man hat etwas vor Augen, steuert das Tempo, kann voraus schauen oder zurück und nach belieben Pausen machen.
    • Denke was du sprichst, während du es sprichst!
    • Beim Zuhören hat man oft nichts vor Augen, das Tempo wird vom Vorlesenden bestimmt, an Textpassagen verweilen kann dazu führen, den Anschluss zu verpassen, dann muss man sich mit Zwischenfragen aus der Patsche helfen.
    • Zuhören bedeutet scheinbar Widersprüchliches: Äußerlich äußerste Ruhe und zugleich innerlich äußerste Angespanntheit und Bewegung
  • Vorbereiten heißt zu planen, was getan werden möchte, wie es gemacht werden soll und es zu üben.
  • Mich kann kein Satz überraschen!
  • Geschickt eingesetzte Kontraste machen das Zuhören abwechslungsreicher.
    • Schnell – langsam
    • Laut – leise
  • Gestik und Mimik unterstreichen den Text, aber auf die richtige Dosierung kommt es an. VorleserInnen sind keine SchauspielerInnen!
  • Pausen zulassen!
    • Pausen helfen den Text zu gliedern und werden vom Leser individuell gesetzt.
    • Pausen können verschiedene Funktionen haben: Die Ruhe vor dem Sturm, ein Moment des "Nach-Denkens", ein Moment des "Vor-Fühlens".
  • Abwechslung öffnet das Herz!

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Aus: www.lesen-mit-kindern.de